Bücher & Musik
Albrecht Hauser (Hrsg.): Ich glaubte an Allah und träumte von Jesus
Ich glaubte an Allah und träumte von JesusJesus macht frei - das hören wir oft, oft singen wir diese Worte. In "Ich glaubte an Allah und träumte von Jesus" bekommen die drei Worte eine völlig neue Bedeutung.

Muslime aus der Türkei, Algerien, Pakistan und dem Irak schildern mit eigenen Worten, wie sie von Jesus gefunden wurden.
Als Leser ist es schön mitzuerleben, wie dies geschieht. Die einzelnen Autoren erleben aber auch die Repressalien, die sie aufgrund ihrer Entscheidung für Jesus hinnehmen müssen.
Ein bewegendes Beispiel dafür ist Necatis aus der Türkei. Für Jesus saß er im Gefängnis. "Und sein Tod hat für die ganze Türkei die Liebe Christi sichtbar gemacht." Auf Necatis´ Grab auf dem christlichen Friedhof von Izmir steht heute: "Christus ist mein Leben und Sterben, ist mein Gewinn." weiter …
 
Bernhard Schlink: Sommerlügen
SommerlügenDer Autor schreibt, als hätte er alles Beschriebene auch selbst erlebt. In "Nachsaison" erleben der deutsche Orchestermusiker Richard und die reiche amerikanische Susan in Amerika eine herrliche Liebe im Regen der "Nachsaison". Diese Liebe hält nur wenige Tage am Ferienort. Sie ist intensiv, und beide planen viel für ihre gemeinsame Zukunft, aber bei ihrer Verabschiedung wissen beide, dass es nur eine Sommerlüge war. Die Geschichte lässt es offen, aber ich vermute, beide sahen sich nie wieder.

In "Der letzte Sommer" hoffe ich sehr für den Autor, dass er möglichst wenig Autobiografisches in seine Geschichte gepackt hat. Ein Mann im Rentenalter - sein Leben lang hat er Bücher geschrieben und auch an der Universität gelehrt. Nun hat er Krebs. Einen Sommer lang möchte er mit seiner Frau, den Kindern und Enkeln verleben. Danach will er sich langsam mithilfe eines tödlichen Cocktails "davon" machen. weiter …
 
Lidell, Schultz: Dem Glauben Beine machen
Dem Glauben Beine machenSpätestens seit der Wiederentdeckung des Jakobsweges ist das Pilgern immer mehr im Kommen. In diesem Buch sind Erfahrungen aufgeschrieben, die Pilgerpastoren in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gemacht haben.

In diesem Buch erhält der Begriff "Pilgern" ganz neue Aspekte. So versteht Elisabeth Lidell die Bibel als Pilgerbuch: "Von der ersten bis zur letzten Seite ist sie voll von Berichten über den Ruf Gottes, den Aufbruch des Menschen und seiner sehnsüchtigen Wanderungen, bis das Ziel erreicht wird."
Diese Thematik kommt besonders Jugendlichen entgegen. Auch sie machen sich aus dem Elternhaus auf und treten eine Wanderung an... weiter …
 
Alexander Garth: Die Welt ist nicht genug
Die Welt ist nicht genugOft existieren in unserem Kopf nur unterschiedlich fromme Christen und Menschen, die an nichts glauben.
Dem Autor Alexander Garth geht es in Die Welt ist nicht genug um jene Menschen, die nicht nur an nichts glauben, sondern für die Gott nicht mal ein Thema ist, weder im Gespräch noch in der Vorstellung. Areligiöse Menschen nennt sie der Autor.

Gleich zu Beginn seines Buches weist der Berliner Pfarrer darauf hin, dass areligiöse Menschen kein Überbleibsel der DDR sind. Erstaunlich offen, ja sogar humorvoll, beschreibt Garth den Ich-Zustand, wie er ihn erlebt und versucht, den lieben Gott ins Spiel zu bringen. Glücklicherweise tut er dies nicht mit frommen Reden, sondern mit Geschichten aus dem Alltag, die nicht konstruiert sind, sondern die ihm der Leser auch abnehmen kann. weiter …
 
Judith Pella: Der Fremde an meiner Seite
Der Fremde an meiner SeiteDieses Buch mit Krimicharakter zeigt die gesamte Bandbreite menschlicher Verfehlungen und ihrer Auswirkungen auf ein Menschenleben.
Joel, ein blinder Anwalt bekommt in seinem Büro Besuch von einem Mann, der behauptet sein Bruder zu sein. Der Anwalt ist überrascht und wirft den Fremden, der in forderndem Ton auftritt, hinaus.
Joel wuchs bei Adoptiveltern auf. Jetzt plötzlich hat er einen Bruder und auch noch einen Vater, der soeben, nach 36 Jahren, todkrank das Gefängnis verlassen hat.
Bevor der Fremde Joel jedoch in die Arme schließen kann, ist er tot. weiter …
 
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