Christen aller Konfessionen wollen in Klagenfurt öffentlich ihren Glauben bekennen. „Marsch für Jesus“ am 14. September in Kärnten.

Klagenfurt, 23.8.2019 – Am kommenden 14. September findet in Klagenfurt zum zweiten Mal der „Marsch für Jesus“ statt, der weltweit schon seit Jahren Millionen Menschen auf die Straßen bringt. Bereits vor zwei Jahren haben 4.500 Christen aus den verschiedenen Kirchen und Freikirchen auf diese Weise Einheit in der Vielfalt und ihren gemeinsamen Glauben an Jesus öffentlich zum Ausdruck gebracht. In Wien hat dieses überkonfessionelle Großereignis im Jahr 2016 über 18.000 Christen aus allen christlichen Kirchen in Wien zusammengebracht. weiterlesen

Wien Panorama

Bunte Vielfalt. So christlich ist Wien.

Das kirchliche Wien ist mehr als bloß der Stephansdom. Hunderte Gemeinden der verschiedenen Konfessionen laden Einheimische wie Touristen zu Gottesdiensten und anderen geistlichen Angeboten ein. Die Bandbreite von Baustilen, Spiritualität und Sprachen ist dabei äußerst facettenreich. Imo Trojan im Gespräch mit dem evangelischen Superintendenten Matthias Geist, dem katholischen Bischofsvikar Dariusz Schutzki sowie Reinhold Eichinger, Vorsitzender der Freikirchen in Österreich.

 

 

[Foto: Pixabay.com / luckysilver1]

 

Ein geheimnisvolles Zeichen

Geheimnisvolles Zeichen in ganz Österreich

Unzählige Passanten standen am Sonntagmorgen in ganz Österreich vor einem geheimnisvollen Rätselzeichen. Egal ob in Dornbirn, Klagenfurt, Wien-Floridsdorf, Mistelbach oder Linz; überall tauchte plötzlich dieses Symbol auf. Unzählige Jugendliche hatten es mit weißer Kreide in der Nacht auf den 29. Oktober auf Gehsteige und Plätze gezeichnet.

Mit dieser Aktion wollten die Jugendlichen aus den „Freikirchen in Österreich“ (FKÖ, staatl. anerkannte Kirche seit 2013) anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ auf ihre ganz besondere Verbundenheit mit den Täufern hinweisen. Die Täufer werden neben den Lutheranern (Evang. AB) und Reformierten (Evang. HB) als dritter Flügel der Reformation betrachtet.

weiterlesen

Gedenktafel Dr. Balthasar Hubmaier

Auch die Freikirchen sehen sich als Kinder der Reformation

Damals hat man sie kurzerhand lebendig verbrannt, enthauptet oder ertränkt. Die Täufer, damals als „Wiedertäufer“ verschrien, hatten es im Wien des 16. Jahrhunderts keineswegs leicht.

Die geistigen Vorläufer der meisten Freikirchen übernahmen zwar viele Reformen der Reformatoren Luther und Zwingli, diese gingen ihnen aber nicht weit genug. Die Begründer des „radikalen dritten Flügels der Reformation“ waren bereit, dafür einen hohen Preis zu bezahlen.

weiterlesen