Die Wunderlich Kinder

Deutsche „Homeschooler“ bringen ihren Fall vor höchstes europäisches Gericht

Familie Wunderlich bringen ihren Fall vor die höchste Instanz des Europäischen Gerichthofs für Menschenrechte. Der Fall könnte Elternrechte in ganz Europa beeinflussen.

WIEN / STRASSBURG (9. April 2019) – Heute ersuchte die Familie Wunderlich das Gericht, ihren Fall an die Große Kammer des Europäischen Gerichthofs für Menschenrechte zu überweisen. Im Januar entschied die Fünfte Kammer, dass ihre Rechte nicht verletzt wurden, als 2013 mehr als 30 Polizisten und Sozialarbeiter ihr Haus stürmten und die Kinder mit Gewalt von ihren Eltern trennten. Nun versuchen sie, ihren Fall vor die höchste Instanz des Gerichts zu bringen.

„Trotz des unter internationalem Recht geschützten Rechts der Eltern, die Bildung ihrer Kinder zu steuern, entschied das Gericht, dass das Eindringen ins Haus der Familie weder ‚besonders harsch noch außergewöhnlich‘ war. Wir werden weiterhin die Familie Wunderlich in ihrem Ansuchen nach einer Bestätigung ihrer Rechte vor der höchsten Instanz des Europäischen Gerichthofs für Menschenrechte unterstützen.“, so Robert Clarke aus Wien, Direktor von European Advocacy für ADF International und führender Anwalt für die Familie Wunderlich.  weiterlesen

Wien Panorama

Bunte Vielfalt. So christlich ist Wien.

Das kirchliche Wien ist mehr als bloß der Stephansdom. Hunderte Gemeinden der verschiedenen Konfessionen laden Einheimische wie Touristen zu Gottesdiensten und anderen geistlichen Angeboten ein. Die Bandbreite von Baustilen, Spiritualität und Sprachen ist dabei äußerst facettenreich. Imo Trojan im Gespräch mit dem evangelischen Superintendenten Matthias Geist, dem katholischen Bischofsvikar Dariusz Schutzki sowie Reinhold Eichinger, Vorsitzender der Freikirchen in Österreich.

 

 

[Foto: Pixabay.com / luckysilver1]

 

WeG Kongress 2019

Einladende Gemeindevisionen – Eindrücke vom WeG Kongress 2019

Mit einladenden Gemeindevisionen befasste sich am vergangenen Wochenende der Kongress vom WeG (Werk für Evangelisation und Gemeindeaufbau i. d. Evang. Kirche). Neben einem Hauptreferat über „Kirche, die begeistert“ erwartete die gut 100 Gäste viele weitere Impulse sowie Zeit für Austausch und Begegnung. Am Beginn des Beitrags von Imo Trojan spricht Fritz Neubacher, Rektor des WeG, über das Ziel des heurigen Kongresses. Referent Christian Hofreiter erläutert, wieso er den Film „Gladiator“ näher beleuchtete. Und Geschäftsführer Gerald Wakolbinger zieht ein persönliches Resümee. Dazwischen alte Kirchenhymnen neu arrangiert von Lukas Böhm und Band.

 

 

[Foto: I. Trojan / Privat)

 

Autofasten

Ohne Auto durch die Fastenzeit

Auch heuer wieder gibt es in Österreich die Aktion „Autofasten“. Die Initiative dazu ging 2005 von katholischer und evangelischer Kirche in der Steiermark aus, mit dem Ziel, sich selbst und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Zum Start der Aktion heute am Aschermittwoch hat Imo Trojan mit der steirischen Projektleiterin Michaela Ziegler gesprochen. Nicht irgendwo, sondern an einer Drehscheibe des Öffentlichen Verkehrs: am Hauptbahnhof in Graz.